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Schloßmühlendamm 7 | 21073 Hamburg

Der Nachlasspfleger ist gesetzlicher Vertreter der unbekannten Erben und hat in der Regel die verantwortungsvolle Aufgabe, den Nachlass zu sichern und verwalten sowie die unbekannten Erben zu ermitteln. Die Bearbeitung einer Nachlasssache erfordert ein hohes Maß an Professionalität sowie den Einsatz von Fachkenntnissen in den verschiedensten Bereichen.

Malte Clasen
Hamburg-Harburg

Leistungen für Privatpersonen

Jeder Nachlass ist so individuell wie der Mensch, der hinter ihm stand. Und genau so vielfältig sind demnach die Aspekte einer Nachlassbearbeitung.
Unsere Tätigkeitsschwerpunkte umfassen die vollständige Regelung aller Nachlassangelegenheiten aus einer Hand. Von der Regelung der Bestattung und der Grabpflege, der Wohnungsauflösung oder dem Verkauf des Hauses, Be- und Verwertung des Hausrates, Fahrzeugen und anderer Wertgegenstände.
Daneben aber auch die Immobilienverwaltung und -bewertung, die Feststellung und Verwaltung von Konten, Schließfächern und Depots, der Auflösung oder Anpassung bestehender Verträge, Versicherungsfragen und sämtlicher Steuererklärungen.
Die exakte Dokumentation und Abrechnung des Nachlasses, Forderungsmanagement und ggf. die Verfolgung von für oder gegen den Nachlass gerichteten Ansprüchen.

Malte Clasen

Meine freiberufliche Tätigkeit umfasst die Führung von Nachlasspflegschaften und Nachlassverwaltungen sowie Verfahrenspflegschaften für Nachlassgerichte in Norddeutschland. Darüber hinaus übernehme ich zudem Pflegschaften für unbekannte Beteiligte, Abwesenheitspflegschaften sowie Testamentsvollstreckungen.
Ich bin geprüfter Nachlasspfleger nach den Richtlinien des Bundes Deutscher Nachlasspfleger e.V. und Mitglied der deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge (DVEV).
Durch die regelmäßige Teilnahme an Lehrgängen, Seminaren, Tagungen und erbrechtlichen Symposien vertiefe und erweitere ich laufend mein Fachwissen im Erb- und Nachlassrecht. Darüber hinaus nehme ich regelmäßig an den Treffen der Arbeitsgemeinschaft Nachlasspflegschaft der DVEV sowie dem Nachlasspflegschaftstag der Hoerner Bank AG teil.

Ferner ergeben sich Synergie-Effekte aus der seit 2013 bestehenden Bürogemeinschaft mit meinem seit über 20 Jahren als Berufsnachlasspfleger tätigen Vater Bernd Clasen.
Zudem bin ich Mitglied des Bund Deutscher Nachlasspfleger e.V. Diese Mitgliedschaft beinhaltet neben der bundesweiten Vernetzung mit fachspezifischen Kollegen unter anderem eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, welche die speziellen Risiken des Nachlasspflegers abdeckt. Weiterhin ist auch eine Vertrauensschadenversicherung in diese Mitgliedschaft mit eingebunden.
Die Führung der Pflegschaftsgeschäfte erfordert ein umfassendes Fachwissen in vielen Bereichen. Von der Klärung komplexer juristischer Fragestellungen, über die Vermögens- und Immobilienverwaltung bis zur Aufteilung von Nachlässen für die beteiligten Erben sowie Kenntnisse über die Abwicklung (voraussichtlich) überschuldeter Nachlässe.
Nach meiner Auffassung sind jedoch neben Kenntnissen im FamFG Verfahren und investigativen Fähigkeiten ebenso kaufmännische, organisatorische und soziale Fähigkeiten sowie das richtige “Bauchgefühl” bei der Bearbeitung und der korrekte Umgang mit den Beteiligten Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Bearbeitung eines Nachlassverfahrens.

Team

Ewa Gerkens

Ich bin als freiberufliche Dolmetscherin tätig und unterstütze Herrn Clasen bei der Erbenermittlung sowie in der Sachbearbeitung und insbesondere bei der Korrespondenz mit Ämtern und Archiven. Den Nachlassgerichten sind in regelmäßigen Abständen Auskünfte über die Führung des Amtes des Nachlasspflegers zu geben. In Bezug auf die Erbenermittlung bin ich für die Vorbereitung des Berichtswesens und mit der damit zusammenhängenden Fristenüberwachung verantwortlich.
Basis für meine effektive Mitarbeit ist dabei mein erfolgreich abgeschlossenes Magisterstudium der Ostslavistik mit den Fächern Osteuropastudien und Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg.

Ein zusätzlicher und wichtiger Aspekt für die Ermittlungen in Osteuropa sind dabei außerdem meine Kenntnisse des Ostrechts, die ich kontinuierlich vertiefe. Ferner spreche ich fließend polnisch und pflege gute Kontakte zu polnischen Archiven und Ämtern. Dies ist bei der Urkundenbeschaffung in Erbfällen äußerst hilfreich.

Maja Veith

Nach Abschluss meines Jurastudiums in Russland arbeitete ich als Ermittlerin für die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Omsk.
Seit 2016 unterstütze ich Herrn Clasen bei der Erbenermittlung sowie in der Sachbearbeitung und insbesondere bei der Korrespondenz mit Ämtern und Archiven. Meine Erfahrung bei der Personensuche in Russland und meine profunden Kenntnisse im Umgang mit russischen Ämtern, Behörden und Archiven sind für unser Büro von größtem Wert. Ich leitete sämtliche Ermittlungen, die russischsprachige Kontakte erfordern und in die Länder der ehemaligen UdSSR führen.
Als Muttersprachlerin übersetzte ich für Herrn Clasen Urkunden und andere kyrillische Schriftstücke.

Gegenwärtig studiert ich zudem Jura an der Uni Hamburg und vertiefe so mein Verständnis des deutschen und russischen Erbrechts.

Silke Pamperin

Als gelernte Bankauffrau war ich ab 1997 in einer renommierten Hamburger Privatbank im Bereich Geschäftsabwicklung und Controlling tätig.

In 2006 übernahm ich ein neues Aufgabengebiet innerhalb des Innenbereichs der Bank. Hier war ich im Wesentlichen mit Tätigkeiten für die Bereichsleitung, des Controllings, der allgemeinen Verwaltung und Organisation, der Informationsverarbeitung sowie des Rechnungswesens betraut.

2013 beendete ich meine Tätigkeit im Finanzsektor und begann ein Studium zum Personal- und Busniness-Coach / Psycholgischen Berater und Suizidtrauerbegleiter. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören u.a. Konflikt- und Organisationsberatungen basierend auf psychologischen, systemischen und lösungsorientierten Methoden.

Neben meiner Tätigkeit in der eigenen Praxis unterstütze ich Herrn Clasen seit November 2015 bei der Sachbearbeitung in Nachlassfällen. Hier insbesondere bei der Vermögensverwaltung.

Informationen für Rechtspfleger und Rechtspflegerinnen

Die Bearbeitung von Nachlasspflegschaften und Nachlassverwaltungen erfordern ein hohes Maß an Professionalität und den Einsatz von Fachkenntnissen in den verschiedensten Bereichen. Neben der Erbenermittlung gilt dies im Besonderen für die Fälle, in denen die Erblasserin/der Erblasser unternehmerisch tätig gewesen ist und ein Betrieb besteht, bzw. bestand, oder neben dem Nachlassvermögen auch erhebliche Verbindlichkeiten zu berücksichtigen sind. Hier sind im Allgemeinen steuerliche und betriebswirtschaftliche Fachkenntnisse bedeutsam. Weiterhin erfordern Nachlassabwicklungen mit Grundbesitz spezielles Fachwissen und eine intensive Betreuung. Doch auch die scheinbar übersichtlichen Fälle haben meist mehr Gehalt, als zu Beginn der Bearbeitung sichtbar. Ich übernehme für Nachlassgerichte gern jede Art von Nachlasspflegschaften – unabhängig von Aufwand und Umfang. Meine Bearbeitung beschränkt sich hierbei nicht nur auf meine Wohnregion. Auch an Ihrem Gerichtsort übernehme ich die Abwicklung von Nachlasspflegschaften. Gern können Sie mich kontaktieren, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu besprechen. In der Fallbearbeitung zielt mein Arbeitssystem darauf ab, bei einem Höchstmaß an Information und Abstimmung der Fallbearbeitung mit dem Nachlassgericht den Aufwand für das Gericht in den von mir bearbeiteten Fällen so niedrig wie möglich zu halten. Dieses betrifft insbesondere die Einhaltung sämtlicher Fristen für die Einreichung von Nachlassverzeichnis, Berichten und Verwaltungsabrechnungen aber auch die schnelle Reaktion auf eventuell auftretende Sachstandsanfragen. Ferner die Beachtung der durch das FamFG gesetzten Normen und erforderlichen Verfahrensschritte.

Um die Nachlassgerichte zu entlasten, versuche ich weitestgehend Vergütungen und Auslagenersatz außergerichtlich mit den Erben zu vereinbaren und die Bearbeitung später gegenüber dem Nachlassgericht durch Einreichung einer entsprechenden Verzichts- und Entlastungserklärung zu beenden. Erwähnen möchte ich ebenfalls, dass ich grundsätzlich keine Vergütungen oder Auslagenersatz aus der Staatskasse beantrage. Die Bearbeitung von Nachlasspflegschaften in denen mangels Masse Vergütung und Auslagen nicht oder nicht vollständig gedeckt sind, betrachte ich als mein Geschäftsrisiko. Insofern wird die Staatskasse im Falle meiner Beauftragung geschont. Ferner berechne ich lediglich die Kosten, die ein ortsansässiger Pfleger beanspruchen kann. Daher entstehen durch meine Beauftragung auch bei entfernter gelegener Nachlassbearbeitung keine höheren Kosten, als bei einem ortsansässigen Nachlasspfleger. Notare und Nachlassgerichte begrüßen es, dass zum Abschluss eines Verfahrens der ggf. erforderliche Erbscheinsantrag vollständig und formgerecht auf Wunsch vorbereitet und als fertiges Textdokument zur Verfügung gestellt werden kann. Bei der Bearbeitung übergreifender Fälle steht mir des Weiteren die bundesweite Vernetzung mit fachspezifischen Kollegen und Kolleginnen des Bundes Deutscher Nachlasspfleger e.V. zur Verfügung.

Kontakt

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